Am internationalen Friedenstag spricht sich das junge grüne Bündnis mit einer Aktion gegen Conex aus.

Medienmitteilung

Lieber Flüchtlingen helfen, statt sie zu bekämpfen

Junge Grüne gegen Conex15

Am internationalen Friedenstag spricht sich das junge grüne Bündnis mit einer Aktion gegen Conex aus. Die aufgebotenen Truppen sollten vielmehr eine Notunterkunft für Flüchtlinge bauen und betreuen, statt zu üben, wie man die Grenzen am besten vor ihnen bewacht. Das für die Übung benötigte Geld fände so eine bessere Verwendung. Mit einer Aktion auf dem Kasernen-Areal fordern die Jungen Grünen eine Friedenspolitik, die nicht gegen Flüchtlinge gerichtet ist.

Mit der momentanen Asylpolitik und der Militärübung Conex wird eine Abschottungspolitik und ein Isolationismus praktiziert, der bereits jetzt zahlreiche Menschenleben kostete. Wenn ein Land die Grenzen schliesst und Hilfe verweigert, macht es die Folgen eines Krieges schlimmer. Mit der Militärübung Conex wird genau dieses Szenario geübt. Das junge grüne Bündnis fordert eine Friedenspolitik, die nicht gegen Flüchtlinge gerichtet ist. Die Schweizer Politik bewegt sich aber in eine andere Richtung: Durch die Abschaffung des Botschaftsasyls müssen gefährliche Fluchtwege wie zum Beispiel der Weg übers Mittelmeer überwunden werden. Dadurch trägt die Schweiz Verantwortung für die Toten im Mittelmeer. Die Lockerung des Waffenexport-Gesetzes und der belegte Einsatz von Schweizer Waffen im syrischen Bürgerkrieg ist ein Beweis für eine indirekte Schweizer Kriegsbeteiligung.

"Eine Militärübung wie Conex ist in der momentanen Weltlage komplett fehl am Platz. Die aufgebotenen Truppen sollten vielmehr mit dem für die Übung benötigte Geld eine Notunterkunft für Flüchtlinge bauen und betreuen, das wäre echte Friedenspolitik." sagt Raffaela Hanauer, Nationalratskandidatin Liste 8

Das junge grüne Bündnis ist erfreut über die Forderungen, welche die Schweiz an die EU stellt, es braucht einen griffigen Verteilschlüssel. Auch die Erhöhung der Gelder für die Hilfe vor Ort ist eine erfreuliche Nachricht. Dennoch sollte klar sein, dass die Schweiz auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen mit guten Beispiel vorangehen sollte, denn gemessen an ihren Kapazitäten könnte sie eine deutlich grössere Zahl aufnehmen.

 

#schutzstatthetze

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