16.08.2011

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne

Das junge grüne bündnis nordwest erwartet vom Regierungsrat, dass er sich für mehr günstigen Wohnraum für Auszubildende einsetzt. Die mit dem neuen ‚Wohnraumfördergesetz‘ geplante Abschaffung der Bewilligungspflicht für Wohnbauten hilft sicher nicht dieses Ziel zu erreichen. Im Gegenteil, günstige Altbauten würden zugunsten von grossen Wohnungen für „gute Steuerzahlende“ abgerissen.

Günstige Wohnungen sind knapp in Basel und werden wegen den „Quartieraufwertungen“  - beispielsweise im St. Johann -immer knapper. 2010 hatte Basel nur noch eine Leerstandsquote von 0.7%, also offiziell Wohnungsnot. Hauptziel des Wohnraumfördergesetzes müsste daher die Sicherung des Wohnungsangebots für alle Bevölkerungsschichten sein. Ganz besonders gilt das für junge Menschen und Auszubildende sowie andere einkommensschwache Gruppen.

Neues Wohnraumfördergesetz

Das neue Wohnraumfördergesetz des Regierungsrates beabsichtigt stattdessen primär, Wohnraum von hoher Qualität für Gutverdienende zu schaffen. Mit der Abschaffung des Abbruchschutzgesetzes will er den Schutz von Wohnraum massiv reduzieren und der Spekulation freien Lauf lassen. Das junge grüne bündnis nordwest fordert stattdessen günstige (studentische) Wohnungen in städtischen Liegenschaften und die verstärkte Unterstützung von Wohngenossenschaften.

20‘000 Studierende in Basel

Wir hoffen auf die Unterstützung unseres Anliegens durch die Jungliberalen. Die 25’000 von ihnen geforderten Studierenden müssen schliesslich irgendwo wohnen.

Tonja Zürcher
078 842 43 49

Anina Ineichen
Co-Präsidentin jgb nordwest
079 406 46 57

Benedikt Christ
Co-Präsident jgb nordwest
079 811 98 68

Junges Grünes Bündnis Nordwest
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