5. Mai 2011

Medienmitteilung

Medienmitteilung des jungen grünen bündnis

Das Junge Grüne Bündnis zeigt sich solidarisch mit dem Derivat, welches am Wochenende auf friedliche und kreative Art das alte Kinderspital besetzt und wiederbelebt hat. Das Bündnis fordert die Regierung auf, Freiräume für kulturelle und künstlerische Nutzungen sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
 
Das Junge Grüne Bündnis zeigt sich solidarisch mit dem Derivat, distanziert sich hingegen von der sinnlosen Zerstörung durch Drittpersonen, welche die Aufforderung vom Derivat zum respektvollen Umgang mit dem Gelände ignoriert und das Anliegen vom Derivat nicht verstanden bzw. die Situation für eigene Zwecke missbraucht haben.
 
Die nun von bürgerlichen Parteien aufgeworfenen Forderungen nach Untersuchungshaft und Schadensersatz durch Einzelpersonen sind fern der Realität in einer Stadt in der Freiraum vom Aussterben bedroht ist. Solange die Stadt und allen voran "Stadtentwickler" Kessler einseitig auf Luxusbauten für Höchstverdienende setzt, bleiben Hausbesetzungen eine effektive Möglichkeit zur Schaffung von Freuräumen und zum Erhalt von bezahlbarem Wohnraum (beispielsweise an der Wasserstrasse). Dass 2000-3000 Jugendliche das besetzte Kinderspital aufgesucht haben, zeigt deutlich, wie dringend der Bedarf für Freiräume ist. Die Politik hat es in der Hand, den Verlust von Freiräumen, insbesondere nach dem Wegfall des NT-Areals nicht nur zu anerkennen, sondern auch etwas zu unternehmen, wodurch die Notwendigkeit von Haus- und Arealbesetzungen wegfallen würde.

Anina Ineichen
Co-Präsidentin jgb
079 406 46 57

Benedikt Christ
Co-Präsident jgb
079 811 98 68

Junges Grünes Bündnis Nordwest
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