18.03.2013

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne

 

Das junge grüne bündnis nordwest (jgb) setzt sich seit seiner Gründung für das Velo als sinnvolles Verkehrsmittel in der Stadt und der Agglomeration ein - und dies mit Erfolg:

Anzug Sibel Arslan
Mit einem heute vom Regierungsrat beantworteten Anzug aus dem Jahr 2009 von Sibel Arslan erreicht das junge grüne bündnis nordwest einige wichtige Verbesserungen an als besonders gefährlich geltenden Velorouten. So wurden an der Kreuzung Kunstmuseum bereits die Bodenmarkierungen optimiert, zudem soll zwischen Bankverein und Kunstmuseum Tempo 30 eingeführt werden. Auch beim Aeschenplatz wurden bereits Fortschritte erreicht, ein zusätzlicher Radstreifen ist geplant.
Das junge grüne bündnis freut sich über den Erfolg, ist aber der Meinung, dass insbesondere auf Schulwegen weitere Veränderungen nötig sind, um die Sicherheit zu steigern. Das jgb wird zu diesem Thema daher auch weiterhin aktiv bleiben.

Vernehmlassung Teilrichtplan Velo 2013
Das jgb hat nämlich zur Vernehmlassung "Teilrichtplan Velo 2013" (TRP) Stellung bezogen, dessen Frist letzten Freitag ablief. Das jgb begrüsst es, dass mit dem TRP ein umfassendes und ganzheitliches Konzept für das Velo ausgearbeitet wurde und damit ein Instrument für eine nachhaltige Velopolitik vorliegt. Doch möchte das jgb darauf hinweisen, dass die vielen Schwach- und Gefahrenstellen im Basler Velonetz seit Jahren bekannt sind und das jgb deshalb zu einer raschen Umsetzung der im Teilrichtplan vorgesehenen Massnahmen plädiert.
 
Veloärgernisse müssen angepackt werden!
Im Jahr 2008 hat das jgb mit der Sammlung von Veloärgernissen für Aufmerksamkeit gesorgt (Link zu Zusammenfassung und Vollversion der Veloärgernisse). Dass die Liste der Veloärgernisse, die das jgb zusammengetragen und eingereicht hat, im TRP zur Kenntnis genommen wurde, erfreut uns sehr. Leider geht die Umsetzung nur schleppend voran. Damit die Ziele des Gegenvorschlages der Städteinitiative bis 2020 erreicht werden können und die vorgesehenen Massnahmen greifen, müssen die längst bekannten Schwachstellen jetzt angegangen werden!
 
Keine Strassenhierarchie - Velo immer prioritär behandeln!
Das jgb lehnt das Verständnis der Strassenhierarchie im TRP ab und regt an auf diese Formulierung zu verzichten. Strassenhierarchie steht im Widerspruch zu den Anliegen des Gegenvorschlages der Städteinitiative. Es wird damit suggeriert, dass der motorisierte Verkehr unantastbar sei und stets Priorisierung geniesse. Dies kann lediglich für Autobahnen gelten. In einer Stadt steht jedoch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden über dem flüssigen motorisierten Verkehr, weshalb in der Stadt der umweltschonende Verkehr (Velo-, Fuss- und öffentlicher Verkehr) als prioritär zu gelten hat.
 
Wir fordern konkrete Velomassnahmen!
Leider schweigt sich der Teilrichtplan darüber aus, mit welchen konkreten Massnahmen die Qualitätsanforderungen zu erreichen sind. Das jgb verlangt explizite Velomassnahmen wie erhöhte Velowege, Grünstreifen zwischen Velo- und Autostrassen, bessere Beschilderung, Aufhebung von Parkplätzen für Veloparkplätze, extra Veloampeln, Rechtsabbiegen auch bei Rot möglich, durchgehende Velowege über Kreuzungen, Velosack bei Kreuzungen (Veloaufreihung) und grüne Welle für Velofahrende.
 

Eva Strub
Co-Präsidentin jgb nordwest
079 265 54 24

Laura Schwab
Co-Präsidentin jgb nordwest
076 570 27 09

Junges Grünes Bündnis Nordwest
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