12.11.2012

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne

68 Gemeinden in der Nordwestschweiz verwenden noch immer Hölzer aus dem Regenwald. Das jgb nordwest fordert diese auf, sich den Urwaldfreundlichen Gemeinden anzuschliessen.

Das Projekt Urwaldfreundliche Gemeinde vom Bruno Manser Fonds Basel (www.bmf.ch) und dem Förderverein für Büroökologie (FUPS), möchte, dass die 2‘730 Schweizer Gemeinden ihr Bau- und Beschaffungswesen urwaldfreundlicher gestalten. Konkret heisst das, dass statt Holz aus Raubbau einheimisches Holz, oder zumindest Holzprodukte mit dem FSC-Label für umwelt- und sozialverträgliche Produktion verwendet werden. Beim Papier wird wo immer möglich Recyclingpapier mit dem blauen Engel und, wenn hochweisses Papier unumgänglich ist, FSC-Papier benutzt. Die Umsetzung der Kriterien muss innerhalb der ersten zwei Jahre nachgewiesen werden.

Schon 590 Gemeinden der Schweiz sagen ja zu mehr Fairness im Alltag und zu nachhaltigem Handeln. Aus der Region verzichten zum Beispiel Basel, Arlesheim, Ettingen, Dornach, Hölstein, Olten und Solothurn auf die Verwendung von Tropenholz. Allein im Kanton Baselland sind es bereits 49 Prozent! Das beweist: Eine urwaldfreundliche Nordwestschweiz ist möglich – dank zukunftsorientiertem Denken und dem Engagement aller!

Aus diesem Grund hat das jgb nordwest alle Gemeinden der Nordwestschweiz angeschrieben, welche noch nicht bei den Urwaldfreundlichen Gemeinden vertreten sind, und fordert diese auf, endlich Teil einer Urwaldfreundlichen Region Nordwestschweiz zu werden.

Weitere Informationen, sowie eine Liste aller Gemeinden finden Sie auf: www.urwaldfreundliche-gemeinde.ch  oder auf www.fups.ch.

 

 

 

 

Sophie Bischoff
AG-Verantwortliche Tropenholz
078 842 93 73

Anina Ineichen
Co-Präsidentin jgb nordwest
079 406 46 57

Junges Grünes Bündnis Nordwest
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