24.09.2012

Medienmitteilung

Medienmitteilung Junge Grüne

 

Bei der Fusion der beiden Basel gilt es vor allem eines zu beachten: Was angestrebt wird, ist gar keine Wiedervereinigung der Halbkantone, welche die sinnvolle Trennung von 1833 rückgängig macht. Sondern es ist eine Fusion zweier selbstständiger Kantone, die unter den heutigen Umständen einen progressiven Schritt  machen können.

Ein Blick auf die Geschichte des Kantons Basel-Landschaft zeigt, dass dieser sich dank der Trennung zu einem modernen Staat entwickeln konnte.. 1877 wurde beispielsweise das erste richtige Krankenhaus in Liestal eröffnet. Ab 1887 wurden diverse Tram- und Buslinien im Baselbiet eröffnet. Firmen wie Bachem oder Ronda wurden gegründet.

Auffällig ist, dass das erste Gymnasium im Kanton erst 1963 in Liestal eröffnet wurde, nur 5 Jahre vor den letzten Fusionsbestrebungen. Das Baselbiet war ja damals auch noch nicht bereit, sich auf eine Fusion einzulassen.

Meiner Meinung nach sollte das heute anders aussehen, denn man kann nach dieser Entwicklung das Baselbiet von heute nicht mit dem damaligen Kanton vergleichen. Übrigens genauso wenig, wie das bei der Stadt Basel möglich ist. Die beiden Kantone haben heute funktionierende Infrastrukturen und eine starke Gesellschaft. Wenn heute von einer Fusion die Rede ist, dann im Hinblick auf beidseitigen Profit.

Es braucht sich also niemand dafür zu schämen, eine Fusion unvoreingenommen zu prüfen, und genau das erreichen wir durch die Fusions-Initiative.

Bálint Csontos, junges grünes bündnis nordwest

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Medienverantwortlicher jgb nordwest
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