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Medienmitteilung

Verleihung der roten Eisscheibe

Das junge grüne bündnis nordwest (jgb) verleiht gemeinsam mit Jungen Grünen aus dem Kanton Zürich die Rote Eisscheibe für die grösste Befeuerung der Klimaerhitzung

 

Eine der verherensten Hitzewellen seit Messbeginn brühtet über Europa und bricht überall Hitze- und Trockenheitsrekorde. Experten sind sich einig, eine Häufung solcher Hitzewellen über die letzten Jahre ist klar der menschengemachten Klimaerhitzung durch Treibhausgasemissionen zuzuordnen (Quelle 1). Trotzdem gibt es nationale Politiker*innen, welche weiterhin die Interessen der Erdölindustrie vertreten oder absurde Behauptungen über den Klimawandel aufstellen.

Deswegen haben Mitglieder des jungen grünen bündnis nordwest (jgb) zusammen mit Jungen Grünen aus dem Kanton Zürich gestern vor dem Klima-Camp der Climate Games Basel in Pratteln die «Rote Eisscheibe» als Preis für den grössten Beitrag an der Klimaerhitzung vergeben. Den ersten Platz errang Nationalrat Albert Rösti, welcher als Präsident der Erdöl-Lobby Swissoil und der SVP, sowie als Mitglied der UREK-N Kommission, tatkräftig zu einem überhitzten Planeten beiträgt. Die Silbermedaillie ging an Nationalrat Andreas Glarner für seine prominente Leugnung der menschengemachten Klimaerhitzung. Der dritte Platz wurde an die bürgerlichen Mitglieder der Kommissionen für Umwelt Raumplanung und Energie (UREK) in National- und Ständerat vergeben. Durch ihre Arbeit verhindern sie effizienten Klimaschutz und hinterlassen ein schwaches und ambitionsloses CO2-Gesetz.

Um die Klimaerhitzung endlich wirksam zu bremsen, braucht es sofort ein griffiges CO2-Gesetz und längerfristig netto-null Emissionen vor 2050. Denn die Folgen des Klimawandels werden auch in der Schweiz immer sichtbarer. Bauern, welche zusehen müssen wie ihre Ernte verdorrt, oder ältere Menschen und Neugeborene, welche besonders unter der Hitze leiden, aber auch die Gesamtbevölkerung leidet unter dem Klimawandel. Das jgb ruft alle Politiker*innen dazu auf, endlich dem Ruf der Wissenschaft und der Bevölkerung zu folgen und die Klimakatastrophe ernst zu nehmen.

 

Bilder der Aktion finden Sie hier.

 

Quelle 1

https://www.srf.ch/news/international/katastrophen-und-klimawandel-tragisch-dass-die-wissenschaft-nur-gehoert-wird-wenn-es-wehtut


Marcel Trefny
Leiter AG Klima Junge Grüne Schweiz
079 691 11 96

Junges Grünes Bündnis Nordwest
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