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Medienmitteilung

Gefordert: 5 Millionen für Satire über Baselbieter Regierung

Die 5 vom Kanton Basel-Stadt kompensierten Millionen, welche sich der Landkanton in der Kulturvereinbarung einspart, sollen an Humorist*innen, Kabarettist*innen und Satiriker*innen fliessen, welche sich mit der Baselbieter Regierung und ihrer Arbeit beschäftigen.

Das junge grüne Bündnis (jgb) kritisiert die Sparmassnahmen, welche die Kantone Baselland und Basel-Stadt im neuen Leistungsauftrag 2018-21 an die Universität Basel beschlossen hat, scharf. Zwar anerkennt es die Mühen der städtischen Regierung, das Beste aus diesen Verhandlungen herausgeholt zu haben, das Resultat ist und bleibt aber skandalös. Durch die Streichung von 44 Millionen Franken nimmt die Uni grossen Schaden. Besonders kritisch sieht das jgb den geforderten Schwerpunkt bei den Life Science, Sorgen bereitet ausserdem die Öffnung von Tür und Tor für die Privatisierung der Uni.

Die Auflösung von Reserven als Sparmassnahme zeugen von einer sehr kurzfristigen Denkweise. Das jgb ist enttäuscht, dass der Kanton Basel-Stadt sich von der sparsüchtigen Regierung des Landkantons mitziehen lässt und seine Beiträge ebenfalls stark nach unten anpasst.

Vorstandsmitglied Dominik Beeler dazu „Die Regierungen der beiden Basel sparen kurzfristig und übernehmen langfristig keine Verantwortung.“

Ausserdem bleibt die Frage nach der Spitalvereinbarung offen. Dazu wurde eine langfristige Uni-Planung als Bedingung gestellt, welche mit diesem Leistungsauftrag klar nicht erfüllt wurde.

Das jgb fordert von den beiden Kantonen, ihre Position zu revidieren und der Universität Basel mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Im Kanton Baselland müsste hierzu eine längst überfällige Steuererhöhung endlich umgesetzt werden.

Dominik Beeler
Vorstand jgb nordwest
079 728 95 52

Raffaela Hanauer
Co-Präsidentin jgb nordwest
079 414 93 37

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