Das junge grüne Bündnis (jgb) ist überrascht über die inkonsequenten Reaktionen der bürgerlichen und rechten Parteien auf den Masterplan Velo. Insbesondere frappierend ist die bodenlose Frechheit, mit der diese den Masterplan Velo zu diffamieren versuchen. Besonders schämen sollten sie sich für die Interpellation von P. Messerli

Medienmitteilung

Lügen der Anti-Velo Lobby

Das junge grüne Bündnis (jgb) ist überrascht über die inkonsequenten Reaktionen der bürgerlichen und rechten Parteien auf den Masterplan Velo. Besonders frappierend ist die Ignoranz, mit der diese den Masterplan Velo zu diffamieren versuchen. Nicht zuletzt so Pascal Messerli mit seiner Interpellation (Link); Ein polemischer Versuch, jede Besserung für den Veloverkehr abzuwenden. Dies ist inkonsequent und steht nicht im Sinne der Gegenargumente des Nein-Komitees. Als Reaktion auf die offensichtlichen Lügenargumente im Abstimmungskampf und die inkonsequente Haltung wird das jgb ebenfalls eine Interpellation einreichen (Link).

Es ist offensichtlich, dass die Stimmbevölkerung andere und bessere Lösungen für den Veloverkehr gegenüber dem Veloring bevorzugt. Von einer Nicht-Beachtung des Volkswillens kann daher schlichtweg nicht die Rede sein, im Gegenteil: Während dem Abstimmungskampf argumentierte das Veloring Nein-Komitee mit den hohen Umsetzungskosten, der schon bestehenden Veloverkehrs-Planung und dem vorgesehenen Velovortritt gegen die Veloring-Initiative. Der Masterplan Velo beachtet diese Kritik: Durch die Kopplung des Ausbaus der Veloinfrastruktur an Unterhaltsarbeiten wird hier eine viel kostengünstigere Variante präsentiert. Im Gegensatz zum Veloring, sind nun auch keine Fahrradstrassen mit dem viel kritisierten Velovortritt geplant. Zudem ist der vorliegende Plan Teil der schon bestehenden Verkehrsplanung. Der Masterplan Velo kann daher als konstruktive Reaktion auf die an der Initiative angebrachte Kritik gesehen werden.
"Anscheinend hat das Nein-Komitee während des ganzen Abstimmungskampfes der Bevölkerung Sand in die Augen gestreut und gelogen." Meint Raffaela Hanauer, Co-Präsidentin jgb.

Das jgb möchte von der Regierung unter anderem folgende Fragen beantwortet wissen:

  • Beinhaltet der Velomasterplan genügend Massnahmen um die geforderten Direktverbindungen für VelofahrerInnen zu optimieren?
  • Können mit der Umsetzung des Velo-Masterplans Umwege für VelofahrerInnen vermindert werden?

Aufgrund der Sommerpause und der heute entfallenen Sitzung kann diese Interpellation leider erst im September eingereicht werden. Die Interpellation wird durch jemanden der BastA! oder der Grünen eingereicht werden.

Bálint Csontos
Co-Präsident jgb nordwest
079 956 52 81

Raffaela Hanauer
Co-Präsidentin jgb nordwest
079 414 93 37

Jo Vergeat
Vize-Präsidentin jgb nordwest
078 644 93 33

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