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jgb lanciert Überfischungskampagne

Das junge grüne Bündnis Nordwest (jgb) lanciert an der Mitgliederversammlung vom 2. Februar 2016 seine Kommunikationskampagne zum Thema Überfischung.

Die Problematik der Überfischung wird in der Schweiz viel zu wenig thematisiert. Auch wenn wir in einem Binnenland erst als Verbraucher agieren können, müssen wir diese Möglichkeit nutzen, um Verantwortung zu übernehmen. Das Ziel der zweimonatigen Kampagne ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten, und Lösungsansätze zu vermitteln. Im Zentrum der Kampagne steht die Webseite ueberfischung.ch.

Dass das Thema den Nerv der Zeit trifft, beweist eine topaktuelle Studie der Wissenschaftler Daniel Pauly und Dirk Zeller. Sie kamen zum erschreckenden Ergebnis, dass die bisherigen Berichte der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) nur die Hälfte der realen Fangmenge erfassen. Dabei soll vor allem der Beifang vernachlässigt worden sein.

Dazu Kampagnenleiter und jgb-Vorstand Jonas Stadler: „Zurzeit essen wir buchstäblich unsere Zukunft auf, denn die Meere sind extrem wichtige Ökosysteme für den gesamten Planeten. Probleme betreffen nicht nur die lokale Bevölkerung, welche auf Fisch als Nahrungsmittel angewiesen ist, sondern die gesamte Welt durch Klimaveränderungen.“

Das junge grüne Bündnis Nordwest versucht mit seiner Überfischungs-Kampagne seinen Teil zur Aufklärung beizutragen. Dadurch soll der Konsument sensibilisiert und zum Handeln im privaten oder öffentlichen Bereich motiviert werden.

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